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KDE4
Oxygen Screenshots
Montag, den 19. Juli 2010 um 09:55 Uhr

Ein paar nette Screenshots von Oxygen in KDE 4.5 sind hier zu finden.

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KDE rocks!
Donnerstag, den 01. Juli 2010 um 03:58 Uhr

Ich bin ein begeisterter Linux und KDE-User! Warum? Ein paar Gründe möchte ich hier aufzählen.

Keine Viren

Erstens muss ich mir keine Sorgen machen, wenn ich auf irgendeine Seite gehe, dass ich einen Trojaner unter geschoben bekomme. Die Wahrscheinlichkeit Schadsoftware auf den Rechner zu bekommen ist sehr sehr gering. Ich brauche auch keinen Virenscanner, der unnötig Ressourcen verschwendet und den Rechner verlangsamt. Linux bietet ein hohes Maß an Sicherheit. Die Gründe sind unteranderem die geringe Verbreitung von Linux, schnelle Updates(nicht 1x im Monat, sondern den Tag darauf), sichere Software-Installation.

Keine Nörgelungen durch Aktivieren.

Zweitens sind alle Programme kostenlos und ich muss mich nicht mit der Aktivierung rumärgern. Ich muss nirgendwo anrufen, um doch das gekaufte Programm zu nutzten, ich brauche keine Internetverbindung zu haben um das Programm zu aktivieren. Diesen Vorteil sollte man nicht unterschätzen.

Einfaches Software Installieren

Ein weiterer großer Vorteil ist der, dass man sich die Programme ohne Probleme installieren kann. Man sucht nach dem entsprechenden Programm der Paketverwaltung, macht ein Häkchen, und klickt auf Installieren. Es ist bequem und sicher. Sicher darum, weil man alle Programme aus einer sicheren Quelle heruntergeladen werden und die Pakete digital signiert sind.

Damit wird ein Problem aus der Windowswelt beseitigt: Der Benutzer wird keine Schadsoftware aus Internet aus Versehen installieren, während er doch auf einer ganz seriös aussehenden Seite sich ein Programm heruntergeladen hatte. Natürlich kann er dass, aber er muss es nicht.

Im Gegensatz dazu, muss der Windows-Benutzer die Software aus verschieden Quellen aus dem Internet runter laden, und das erhöht das Risiko, vor allem bei nicht erfahren Computerbenutzern, enorm. Auch laufen nicht unzählige Updatemanager im Hintergrund, sondern nur einer. Und jede Software wird automatisch aktualisiert, im Gegensatz zu anderen Systems wo sich die Programme selber aktualisieren müssen, und es dazu kommt, dass der Benutzer veraltete Software mit Sicherheitslücken hat.

Einheitliche Software

Eine weitere angenehme Sache ist, dass jedes Programm gleich aussieht, sich gleich anfühlt, die Kurzbefehle gleich sind, die Icons auch, wo was zu schreiben ist, (die gleiche) Rechtschreibprüfung haben. Man muss sich also nicht auf jedes Programm neu einstellen. Nicht zu vergessen ist, dass die Programme schick aussehen.

http://www.youtube.com/watch#!v=O5Cv0z0dqfk

Ich kann auch mit jedem Programm Dateien auf einem Ftp-Server öffnen und schreiben, wo ich sonst die Datei runterladen, bearbeiten und dann wieder hochlanden müsste. Das funktioniert übrigens mit allen Protokollen. Des weiteren werden alle Passwörter von einem Programm verwaltet.

Konfigurierbarkeit

Für mich auch sehr wichtig ist die hohe Konfigurierbarkeit. Man kann in KDE so ziemlich alles einstellen. Manche brauchen das nicht, ok, aber manche wollen es, und es ist da.

Plasma - Widgets

Weiterhin sehr nützlich finde ich das neue Konzept vom Desktop. Der Desktop ist nicht mehr der Ort, wo ein paar Dateien herumliegen, sondern auch verschiedene nützliche Widgets, genannt Plasmoids. Diese Plasmoids kann man beliebig in der Größe ändern und rotieren. Das Besondere ist, dass dann alles auf dem Desktop und in der Taskleiste ein Plasmoid ist.

Damit kann man seinen Desktop so gestalten wie man will, wie man es gerne möchte. Von den Plasmoids gibt es Hunderte. Das Spektrum reicht von Informationen wann die nächste Straßenbahn kommt, über Mircoblogging, das Wetter, Übersetzer, Notizen, Facebook, Kalender, News bis zum kleinen Webbrowser.

Aktivitäten

In Verbindung mit den Plasmoids werden auch die Aktivitäten interessant. Diese sind derzeit noch in der Entwicklung, aber in der aktuellen Version 4.5 (noch RC 1) zeichnet sich die Richtung ab.

Wenn man am Computer ist, macht ja bestimmte Aufgaben, zum Beispiel etwas für die Schule oder Entwicklung von Programmen. Dafür benötigt man andere Programme oder Plasmoids, zum Beispiel werde ich das Vokabellernprogramm nicht bei der Entwicklung von Software brauchen.

Und dort setzen die Aktivitäten an, man erstellt sich einen neuen Desktop für eine Aufgabe mit den nötigen Plasmoids, und arbeitet dort effektiver, da besser angepasst, weiter. Wenn ich nun mit dem Vokabellernen aufhören will, beende ich die Aktivität, und starte die für Entwicklung. Wenn ich am nächsten Tag, wieder die Aktivität Vokabellernen starte, öffnen sich die Programme die ich dort hatte im selben Zustand wieder und ich kann weiter machen, wo ich beim letzten Mal stehen geblieben war.

KWin

Ein weiterer Aspekt ist der Fenstermanager KWin. KWin hat Features wie Tabbing, man kann also mehrere Fenster in der gleichen Dekoration haben, so ähnlich wie Tabs bei einem Browser, nur dass man verschiedene Programme in den Tabs hat.

Ähnlich wie Windows 7, wird das Fenster maximiert wenn man es in die obere Ecke zieht, oder füllt den halben Bildschirm aus, wenn man es an den linken oder rechten Rand zieht. Weiter geht das platzsparende Tiling, dann haben die Programme eine kachelartige Anordnung ohne sich zu überlappen.

Benutzerfreundlich ist auch das Andocken, damit trifft man leicht den Rand des Bildschirms oder eines anderen Fensters, indem es ein Zone gibt, wo das Fenster einrastet. Natürlich hat man auch bis 20 Virtuelle Desktops, zwischen den man leicht wechseln kann, und auch die Übersicht bewahrt. Überragend sind ebenfalls die Effekte.

Semantic Desktop

Das interessanteste ist aber der Semantische Desktop. Dort werden die Ressource (Dateien, EMails, Kontakte usw) mit den anderen Ressourcen vernetzt, und auch für andere Programme zugänglich gemacht. Wenn man eine Datei herunterlädt, wird es mit URL der Quelle vernetzt. Es wird dann also im Dateimanager angezeigt, woher man die Datei heruntergeladen hat.

Man könnte es auch so verwenden, dass nur die Dateien angezeigt werden, die mir von der Person geschickt wurde, mit welcher ich um 13 Uhr ein Meeting habe. Ich kann auch Fernseheserien verwalten, es wird angezeigt welche Episoden und von welcher Serie es ist, und natürlich kann ich danach suchen.

Des weiteren ermöglicht es Ressourcen mit Tags zu versehen oder zu bewerten. Das ist natürlich nicht auf Dateien beschränkt, sondern kann auf ziemlich alles angewandt werden, Personen, Mails, Webseiten usw. Es vereinfacht das Arbeiten mit Dateien, denn Menschen denken eher selten hierarchisch, sondern mehr in Relationen.

Und vieles mehr

Natürlich sind manche Sachen die ich aufgezählt habe nicht nur bei KDE vorhanden, doch in der Summe entspricht KDE am meisten meinen Bedürfnissen. KDE ist für Surfen, Entwickeln, Multimedia, und Schule bestens geeignet, und meiner Meinung nach das Beste, was es gibt.

Ich möchte hiermit auch auf MeeGo verweisen, eine Oberfläche für mobile Geräte, für Handys, Nettops oder Tabblets.

Es basiert auf Linux und Qt, Qt ist auch die Grundlage von KDE. So gibt es ein einen Viewer für Textdokumente für Meamo( der Vorgänger von MeeGo ), der auf KOffice basiert. Es wird also in dem N900 KDE-Technologie verwendet. So wird in KDE auch viel in die Richtung Mobile Devices experimentiert, besonders mit Plasma.

 

Mit Android und MeeGo sehe ich eine wirklich große Chance für Linux sich auszubreiten. Und wenn Linux mehr verbreitet ist, hat das auch positive Auswirkungen auf den Linux-Desktop. Wenn die Software offen ist, ist es kein Problem für den Linux-Desktop es zu unterstützen, im Gegensatz zu den proprietär Protokollen und Systemen, wo durch mühsahmes reverse engineering Unterstüzung programmiert wird. Und wenn Linux mehr verwendet wird, wird es auch von den Herstellern unterstützt, und viele Probleme wären damit gelöst.

Akonadi ist auch eine interessante Technologie für die Speicherung von PIM-Daten über mehren Computern hinweg. So hat auf dem Desktop, Laptop und Tablet die gleichen E-Mails, Termine, Kontakte, Notizen usw. Zu sagen ist aber, dass es derzeit noch nicht fertig ist, noch stablisiert werden muss, und der Großteil erst mit KDE SC 4.5.1 kommt.

Mir gefällt KDE besonders weil so es fortschrittlich ist, weil es weitergeht, weil es interessante Features hat. Es bleibt nicht auf der Stelle stehen, viele Ideen von Benutzern werden aufgenommen und umgesetzt, es wird an Technologien geforscht. Und gerade weil es Open-Source ist, kann jeder daran teilnehmen, jeder kann Code beisteuern.

In a world where speech depends on software, Free Speech depends on Free Software. -- Donald B. Marti Jr.

KDE ist offen für Veränderungen. KDE setzt auf moderne und offene Technologien. Ein aktuelles Beispiel ist die Migration von svn auf git.

Natürlich gibt es Leute die es wirklich nicht brauchen, und mit dem arbeiten wollen, was sie schon seit langen kennen. Unter Linux ist das kein Problem, da hat man die Wahl zwischen KDE, Gnome, XFCE usw. Und mir hat KDE am meisten gefallen wegen der Sachen, die ich weiter oben beschrieben habe. KDE rocks! :)

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Fileboxes
Mittwoch, den 19. Mai 2010 um 14:01 Uhr

Mit Dateien arbeiten, ist eine der wichtigsten Funktionen eines Desktop. Oftmals muss man ein paar Dateien, die an verschiedenen Orten liegen, zusammen haben, um sie zu versenden, packen oder ähnliches. Nun muss man aber aufpassen, dass man alle Dateien auch markiert hat und keine vergisst. Um das zu vereinfachen gibt es Fileboxes :)

Nun ist es offensichtlich, dass all die Dateien eine Verbindung miteinander haben, entweder müssen sie gemeinsam versendet oder haben irgend eine andere Gemeinsamkeit. Auch hatte KDE4 den semantischen Desktop ausgerufen, so liegt die Möglichkeit dies eben zu nutzen nahe.

Wenn man also in die Filebox ein Datei rein wirft, bekommt diese die Eigenschaft, dass sie Teil der Filebox ist. In C++ sind das nicht mehr als 2 Zeilen Code. Wenn man nun den Inhalt der Filebox auflisten will, listetet man alle Dateien mit dieser Eigenschaft auf. So simpel das auch ist, so nützlich ist es auch.

Da das ganze noch in der frühen Entwicklung ist, fehlen viele Features noch, wie das automatische Hinzufügen von Dateien in Fileboxen, zb. von Downloads.

Der Source ist hier zu finden : http://github.com/metaxy/fileBoxes

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KDE SC 4.4 Beta 1
Samstag, den 05. Dezember 2009 um 08:47 Uhr

Eine neue Beta von der besten Desktop-Umgebung ist raus. Es wird kontinuierlich immer besser, schneller und schicker! :)

Animationen sind nun konsistenter, neue Funktion u.A wie Tabbing von Fenstern, schneller Maximieren und anordnen und verbesserte Widgets, haben ihren Weg hinein gefunden. Ein schöner Screencast ist auch auf Youtube zu finden: "> . Dort sind jedoch nur die neuen Funktionen zu sehen.

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Fileboxes
Dienstag, den 29. September 2009 um 09:30 Uhr

Ich möchte euch die fileboxes in diesem Beitrag vorstellen.

Das ist, finde ich, eine nützliche Erweiterung eines Dateimanagers. Die Idee dafür ist nicht vor mir, sondern von martin, siehe http://bugs.kde.org/show_bug.cgi?id=200461.

Das Konzept sieht ungefähr so aus: man hat „Behälter“, in welche man ganz einfach ein paar Dateien per Drag-and-Drop reinlegen kann, dann all diese Dateien, die dort liegen, an einen anderen Ort kopieren, per Mausklick archivieren oder einfach das Kästchen auf den E-Mail-Editor ziehen und diese Dateien per E-Mail versenden. Weitere und ausführlichere Beschreibung sind in dem Bugreport.

 

 

Das erste Bild zeigt ein Beispiel-Programm für fileboxes,an einer Integration in Dolphin direkt wird noch gearbeitet.

Die Ansicht der Kästchen in Dolphin.

 

Das ganze Projekt ist natürlich noch im Anfangsstadium, aber der Sourcecode ist unter http://github.com/metaxy/fileboxes zu finden.

 

 

 

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